PerLe – Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen

Workshop-Session I (10:15 – 11:45)

Vernetzte Lehrerbildung: Gelungene Praxisbeispiele und Perspektiven

Die mannigfaltigen Anforderungen des Lehrberufs spiegeln sich in der Unterteilung der universitären Lehrerbildung in die Bildungswissenschaften und (mindestens) zwei weitere Studienfächer wider, deren Angebote ihrerseits wieder in fachwissenschaftliche und fachdidaktische Veranstaltungen unterteilt sind. Die Verknüpfung der Inhalte zu einem gesamtheitlichen Professionswissen bleibt den Lehramtsstudierenden überlassen. Inhaltliche Verzahnung von Veranstaltungen und organisatorische Kooperation von Lehrenden in der Lehrerbildung können den Studierenden diese Integrationsleistung erleichtern, indem methodische und inhaltliche Verknüpfungen verdeutlicht werden. Der Workshop richtet sich an interessierte Lehrende, die in der Lehrerbildung von Kooperationen profitieren möchten. Als Inspiration werden erfolgreiche Beispiele von Vernetzung aus unterschiedlichen Bereichen der Lehrerbildung präsentiert. Anschließend werden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Querschnittsthemen ausgelotet und Vernetzungsszenarien für eigene Lehrveranstaltungen entwickelt. Gerne können Sie sich auch gemeinsam mit einem möglichen Kooperationspartner anmelden.

Dr. Michael Baum, Dr. Tobias Heinz und Dr. Katrin Wohlers
LeaP@CAU – Lehramt mit Perspektive, Teilprojekt „Weiterentwicklung von vernetzten Profilen und Modulen in den Fachstudiengängen“

Im Rahmen der vom BMBF geförderten „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ verfolgen die drei Wissenschaftler_innen des LeaP@CAU-Teilprojekts A2 vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen Fachdomänen das Ziel einer Lehrerbildung, in der Fachwissenschaften und Fachdidaktik ineinandergreifen und erworbenes theoretisches Wissen auch zur Erweiterung der situativen Handlungsfähigkeit der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer beiträgt.

Studieneingangsphase: Fachspezifische Begleitung von Studienanfänger_innen

Durch die Angebote von PerLe konnten seit Beginn des Programms im Wintersemester 2012/13 rund 3.000 Studienanfängerinnen und -anfänger in über sieben Fächern von zusätzlichen Unterstützungsangeboten profitieren. Mit Vorkursen, zusätzlichen Tutorien, Repetitorien und weiteren Formaten wurde der Studienstart unterstützt und erleichtert. Die umgesetzten Formate und Erfahrungen mit diesen fakultativen Veranstaltungen werden in Form eines Markts der Möglichkeiten (in Form von Methoden- und Posterausstellung) vorgestellt. Die Lehrassistentinnen und Lehrassistenten berichten über Erfolgsfaktoren dieser Maßnahmen, stehen für Fragen und Diskussion zur Verfügung und geben Anregungen zum Übertrag in andere Fächer.

Dr. Patryk Brzezinski, Marta Chiarinotti, Jasmin Marquardt, Julia Müller, Jörn Willers Radke, Julian Rudnik und Dr. Alexander Ullmann
Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen, Orientierung in der Studieneingangsphase

Berufsorientierung: Studium – und dann?

Gerade für viele Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch für Absolventinnen und Absolventen anderer Fachrichtungen stellt sich die Frage, welchen beruflichen Weg sie einschlagen sollen, da viele Studienfächer keine (eindeutigen) Berufsbilder generieren. So findet man Studierende, die noch keine konkrete Vorstellung von einer späteren beruflichen Tätigkeit haben. Studierende aus dem gleichen Fach verfolgen oft ganz unterschiedliche Berufsziele oder Studierende aus verschiedenen Fächern gleiche oder ähnliche Berufsziele und haben dabei keinen Blick für mögliche Alternativen. Insofern stellen Lehrveranstaltungen zur beruflichen Orientierung durch die unterschiedlichen Voraussetzungen der Studierenden eine große Herausforderung dar.
In diesem Workshop wird ein Überblick über Veranstaltungsangebote und einzelne Komponenten gegeben, die hilfreich sind, um Studierende bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen. An Beispielen wird gezeigt, in welcher Phase des Studiums oder der individuellen Planung welche Veranstaltung oder welches Veranstaltungselement sinnvoll ist. Die vorgestellten Konzepte können auf andere Zielgruppen übertragen und die Vorgehensweise angepasst werden.

Kati Lüdecke-Röttger und Philipp Marquardt
Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen, Begleitung von Berufspraktika

Dieser Workshop ist bereits ausgebucht.

Professionalisierung der tutoriellen Lehre: Das Qualifizierungsprogramm BEAT – BE A TUTOR

Das Qualifizierungsprogramm für Tutorinnen und Tutoren BEAT – BE A TUTOR bietet seit dem Wintersemester 2013/14 Studierenden mit Lehraufgaben Gelegenheit, sich durch lehrkompetenzfördernde Schulungen umfassend fortzubilden.
Des Weiteren ist das Qualifizierungsprogramm einerseits durch seine Beratungsangebote wie die kollegialen Austauschformate, anderseits auch durch geschaffene Vernetzungsmöglichkeiten wie das jährliche Tutorentreffen eine wichtige Anlaufstelle für den fakultätsübergreifenden Austausch von Tutorinnen und Tutoren untereinander geworden. Um stets die konkreten Anforderungen und Erwartungen der Fächer zu berücksichtigen und Tutorinnen und Tutoren in ihrer Arbeit bedarfsorientiert zu unterstützen, werden in Zusammenarbeit mit den Fachverantwortlichen/Lehrenden außerdem fach- und bereichsspezifische Schulungen entwickelt.
Der Workshop bietet Einblicke in die inhaltliche und strukturelle Organisation des Qualifizierungsprogramms. Ziele, Herausforderungen und Meilensteine der ersten Projektförderperiode werden kurz skizziert. Die Erkenntnisse aus dem Entwicklungsprozess der vergangenen vier Jahren werden präsentiert und dienen als Grundlage für einen Austausch über weitere Bedarfe und Wünsche seitens der Lehrenden und der Tutorinnen und Tutoren.

Dr. Sylvia Leske, Giovanna Putortì und Kateryna Zarev
Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen, BEAT – BE A TUTOR Qualifizierung für Tutorinnen und Tutoren

Lehren und Lernen durch gesellschaftliches Engagement

Lernen durch Engagement erhielt an der CAU in den vergangenen Jahren einen strukturellen Rahmen und kommt als didaktisches Lehrkonzept verstärkt zum Einsatz. Lehrveranstaltungen mit diesem Lehransatz an der CAU sowie Erfahrungen werden vorgestellt und diskutiert. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus gemeinnützigen Organisationen werden gegenseitige Erwartungen und Bedürfnisse ausgetauscht, um so gemeinsame Lehrprojekte für die Zukunft zu planen. Dieser Workshop richtet sich an Lehrende und Interessierte, die sich über praxisorientiertes Lernen informieren und mit Kooperationspartnern austauschen möchten.

Frauke Godat, Mark Müller-Geers, Sabine Reisas und Julia Sandmann
Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen, Qualitätsentwicklung in der Lehre

Dieser Workshop ist bereits ausgebucht.

Die Referentinnen und der Referent stehen bei der Methodenmesse (12.45 – 13.45 Uhr) für Austausch und Fragen zur Verfügung.

Förderung durch...


  • Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17068 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

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  • Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee