PerLe – Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen

Workshop-Session I (10:15 – 11:45)

Lehre an der CAU:  Lernen nah an der Praxis

Hier werden zwei erfolgreiche Lehrveranstaltungen vorgestellt, die eine Brücke zwischen universitärer Lehre und beruflicher Praxis schlagen.

  • "Learning by Doing" ist das Motto eines Seminars von Prof. Andreas Speck, in dem Studierende und Unternehmen zusammengebracht werden. Die Studierenden werden in ihrer praktischen Arbeit bei den beteiligten Unternehmenspartnern eng begleitet, so dass in jedem Schritt klar wird, wie die Studieninhalte sich optimal in den Berufsalltag übertragen lassen. Diese Praxisorientierung fördert die Studienmotivation ebenso wie die Orientierung beim Berufseinstieg.
  • "Ganz nah an der Praxis" sind auch die Betriebsanalysen im Modul Gemeinschaftsverpflegung des Bereichs Lebensmitteltechnologie, die Stefanie Altemark vorstellen wird. Mit dem Wahlmodul Gemeinschaftsverpflegung wird für Bachelor-Studierende an der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät in enger Zusammenarbeit mit Betrieben aus der Region Kiel ein praxisorientiertes Modul angeboten. Ziel ist es, Studierende zu befähigen, eigenständig in einer Einrichtung der Gemeinschaftsverpflegung eine Betriebsanalyse durchzuführen, umsetzbare Veränderungsvorschläge auszuarbeiten und diese den Verantwortlichen der Einrichtung zu präsentieren.

 

Nach den beiden Präsentationen wird jeweils Zeit für Fragen und Diskussion sein.

Referenten: Prof. Andreas Speck, Wirtschaftsinformatik; Stefanie Altemark, Lebensmitteltechnologie

 

Problem-based Learning at Aalborg University

Problem Based Learning (PBL) has been successfully applied at Aalborg University (AAU) since it was established in 1974. PBL is not only about rote learning. Every semester students work in a group with fellow students having different academic strengths and weaknesses, combining their common knowledge to solve a problem. The work should end in the submission of a semester report, describing the main problem, the objectives and the methodology how the problem was solved and how successful they were in achieving the objectives, detailing the results, including simulation, modelling and laboratory experiments.

Group members will need to collaborate with each other, define and divide the tasks for achieving the goals that they set in the beginning of the project. This way the group work will have an academic and social dimension at the same time, by which the students will learn how to work together with other people, a quality which is very important on the labor market/in industry.

PBL gives the opportunity to put theoretical knowledge into practice. By working with “real-life” problems, the students will not only gain professional experience, but they will also make good contacts, that can be used in the future in case of job applications. Furthermore, these “real-life” problems come from industrial partners/companies, therefore students will work with problems related to leading edge research, and their results/findings might be included in tomorrow’s commercial products.

Instructor: Prof. Tamàs Kerekes, Aalborg University Denmark, Department of Energy Technology

The workshop will be held in English.

 

Motivationstrategien – die erste Sitzung optimal nutzen (ausgebucht)

In vielen Lehrveranstaltungen stellt sich die Frage, wie es gelingen kann, ein produktives und zugleich verlässliches Arbeitsklima zu schaffen, das über das ganze Semester anhält. Wie kann ich die Studierenden für den Stoff begeistern? Wie kann ich meine Lehrziele zu Lernzielen der Studierenden machen? Wie können Lehrende und Studierende gemeinsam für Verbindlichkeit sorgen?

Im Workshop wird eine kurze Einführung in das Thema Motivation gegeben; die Teilnehmenden tauschen sich über unterschiedliche Motivatoren aus und lernen dabei die Fruchtbarkeit eines Perspektivwechsels kennen.

Besonderes Augenmerk wird dabei auf die erste Sitzung einer Lehrveranstaltung gelegt. Die Teilnehmenden lernen Wege und Methoden kennen (z.B. first day questions), die dabei unterstützen, das Potenzial der ersten Sitzung auszuschöpfen. Dabei werden sowohl die inhaltliche Ebene als auch die Beziehungen zwischen Dozent/in, Studierenden und Stoff in den Blick genommen.

Referentin: Dr. Petra Weiß; Zentrum für Studium, Lehre, Karriere; Projekt „Professionalisierung für Hochschullehre im Programm „richtig einsteigen.“ (Universität Bielefeld)

Dr. Petra Weiß ist Diplom-Psychologin und war in psycholinguistischen Forschungsprojekten an den Universitäten Mannheim und Bielefeld tätig. Seit Abschluss ihrer Promotion zum Thema "Raumkognition" hat sie sich verstärkt für die Verbesserung der Lehre an Hochschulen interessiert. Seit 2010 arbeitet sie im Lehren & Lernen Team. Im Programm "richtig einsteigen." koordiniert sie das Projekt "Professionalisierung für Hochschullehre" und ist für die Konzipierung von Fortbildungs-, Qualifizierungs- und Beratungsangeboten für Lehrende unterschiedlicher Status- und Fächergruppen verantwortlich.

 

Interkulturalität in der Lehre

Internationalität ist in der Universität in den meisten Bereichen inzwischen Alltag und wird es auch in der Lehre in zunehmendem Maße. Oft klappt die Zusammenarbeit bzw. das Zusammenleben problemlos, doch manchmal ist man über die fremden Verhaltensweisen oder Reaktionen irritiert, verunsichert oder einfach nur ratlos… In diesem Workshop werfen wir einen Blick auf das Thema Kultur und deren Relevanz im Uni-Kontext. Was ist eigentlich „normal“ und ist das für andere auch so? Impulse geben Anregungen dazu, wie ein angemessener Umgang mit verschiedenen Nationen und Kulturen im Unialltag aussehen und umgesetzt werden könnte.

Referent: Klaus Steinkemper, Coaching & Training, Berlin

Klaus Steinkemper studierte Sozialarbeit (Diplom) an der Katholischen Fachhochschule NRW, Abteilung Paderborn (1996-1999) und Erwachsenenpädagogik (Master of Arts) an der Humboldt Universität zu Berlin (2010-2013).

Nach langjähriger Tätigkeit als Sozialarbeiter in den Bereichen Beratung, Prävention und psychosoziale Hilfen und für unterschiedliche Arbeitgeber (Öffentlicher Dienst, Freie Träger der Sozialarbeit, Fachschule, Uni) entschloss er sich 2011 zur Selbstständigkeit. Er absolvierte Weiterbildungen zum Mediator (Zertifikat 2010), Coach (Zertifikat 2011) und Diversity Trainer (Zertifikat 2011) und ist zertifizierter Coach (dvct e.V.) seit 2013.

 

PerLe – Quo vadis?!

Update: Am 6.11. haben GWK und BMBF bekanntgegeben, dass der Folgeantrag der CAU für PerLe positiv begutachtet wurde. Der Workshop fokussiert daher einerseits auf das Konzept des Folgeantrags, andererseits auf die anstehenden Übergänge für Personal und Inhalte sowie auf die Herausforderungen, die sich durch abzuschließende Maßnahmen der aktuellen Förderphase ergeben.

Die erste Förderphase des Qualitätspakts Lehre des BMBF neigt sich dem Ende zu: am 31.12.2016 ist Schluss – oder?
Die CAU hat einen Antrag auf Anschlussförderung für die Jahre 2017 – 2020 gestellt (mit noch offenem Ergebnis).
Der Workshop berichtet über die weiteren Planungen der CAU für die Folgejahre einerseits, möchte aber am Beispiel PerLe insbesondere die Wechselwirkungen zwischen (Veränderungs-)Projekten und bestehenden bzw. verstetigten Einrichtungen erarbeiten und diskutieren.

Referentin: Isabel Palmtag, Projektleitung PerLe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Förderung durch...


  • Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17068 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

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  • Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee