PerLe – Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen

Workshop Session IV (16:15 – 17:45 Uhr)

Jeden Tag gute Lehre

Studierende empfehlen jeden Tag gute Lehre

Was ist eigentlich gute Lehre? Was sagen dazu Lehrende? Und wie sehen Studierende dies? Im Rahmen dieses Workshops präsentieren drei Lehrende, die im Rahmen von „Studierende empfehlen“ von ihren Studierenden für ihre besondere Lehre vorgeschlagen wurden, was sie unter guter Lehre verstehen. Auch Studierende werden auf die Frage eingehen und aus der Perspektive von Studierenden die Merkmale guter Lehre darstellen. Abschließend sollen in diesem Workshop Maßnahmen entwickelt und festgehalten werden, die zur Unterstützung von täglich guter Lehre dienen können. Die Umsetzung der Maßnahmen soll bis zum Tag der Lehre 2015 erfolgen.

Moderation: Frauke Godat, Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Jeden Tag fit für die Lehre

Und täglich grüßt der Spieltrieb – Gamification in der Hochschullehre

Gamification und Game-based Learning sind in aller Munde: Doch was beschreiben sie? Was bedeutet das für meine Lehre? Welche Konzepte und Lösungen kann ich in meine Lehre integrieren? Mit welchem Aufwand ist das verbunden? Was kann ich da falsch machen? Fragen, die im Workshop mit Martin Steinicke an konkreten Beispielen diskutiert werden, sodass schon am nächsten Tag mit der Umsetzung begonnen werden kann.

Referent: Martin Steinicke, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

„Was war nochmal Gender? Wozu Vielfalt? Und was hat das mit mir zu tun?!“ Reflexionen zu Gender und Diversität in der Lehre und im eigenen Leben

Was ist Diversität? Was ist Gender? Und wo fängt eigentlich Diskriminierung an?
Der Vielfaltsbegriff beinhaltet soziale Differenzkategorien wie geschlechtliche und sexuelle Identität, Herkunft, Hautfarbe, sozioökonomische Position, Alter, Nicht-/Behinderung etc.
In dem Workshop werden wir uns der Frage annähern, inwieweit diese Kategorien und die mit ihnen verbundenen Hierarchien in unserem Alltag an der Uni und privat eine Rolle spielen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf Geschlechterverhältnissen liegen.
Kurze Inputs werden in den Workshop eingeflochten, hauptsächlich möchten wir jedoch dazu einladen, die eigene Verwobenheit mit gesellschaftlichen Verhältnissen zu reflektieren – während des Workshops und darüber hinaus, denn die Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Diskriminierung ist eine lange Reise, in der wir alle Lernende sind und bleiben...
Alle Interessierten jedweder geschlechtlichen Identität sind herzlich eingeladen, Fragen zu diskutieren und ihre Lust an Selbstreflexion mitzubringen.

Referent_innen: Anne Grunwald und Finn Roth, freie Bildner_innen im Antidiskriminierungsbereich

Jeden Tag auch an morgen denken

Lernen Raum geben

Wie kann durch die Gestaltung von Räumen Lernen unterstützt werden? Was kann jede_r Einzelne tun, um das Potenzial von Lernräumen zu entfachen? Was kann der gesamte Campus hierzu beitragen?
In kurzen Hands-on Explorationen und Übungen werden bestehende Lernräume und deren Potenziale unter die Lupe genommen und skizzenhafte Ideen zu deren Weiterentwicklung und Anpassung an studentische Bedürfnisse entwickelt.
 "Klassische" Lernsituation wie Seminarraum und Hörsaal werden dabei ebenso betrachtet wie das Netzwerk von Leerräumen, Transiträumen, Verweilorten und klassischen "Lernorten", das täglich von Studierenden genutzt, angeeignet und weiterentwickelt wird.

Jeden Tag Lehre an der CAU

Schauspiel in Lehre und Prüfung

Zum Lernen, Trainieren und Prüfen professioneller Interaktionen mit Personen, wie sie das zukünftige Berufsbild  der Studierenden erfordert (z.B. Ärztin/Arzt – Patient_in, Lehrkraft – Eltern), hat sich der Einsatz speziell geschulter Schauspieler_innen in Rollenspielen bewährt. Es werden Beispiele und Erfahrungen aus Lehre und Prüfung mit Schauspieler_innen an der CAU vorgestellt. Im Bereich des Kommunikationstrainings konnten Studierende ihren Lernerfolg im Rollenspiel durch die ergänzende Bearbeitung eines Online-Kurses steigern.

Referent_innen: Dr. Gudrun Karsten und Kolleg_innen, Medizinische Fakultät, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Prosodie hautnah erleben

Der Workshop fasst die Erfahrungen mit dem Lernprojekt „Prosodie hautnah erleben“ zusammen. Prosodie umfasst – vereinfacht gesagt – alle Aspekte der gesprochenen Sprache, die über Einzellaute hinausgehen, insb. Äußerungsmelodie und -rhythmus. „Prosodie hautnah erleben“ hat interaktive Seminarlehre mit innovativem, interdisziplinärem Arbeiten im Labor verbunden. Die Studierenden haben ihre eigenen Sprachdaten erhoben, technische Anwendungen ihrer linguistischen Ausbildung kennengelernt und erhielten durch die Analyse ihrer eigenen Sprache hautnahe Erkenntnisse über das ganze Form-Funktions-Spektrum der Prosodie. Dabei machte sich das Seminar die besonders klaren Prosodien von Sprache in geräuschhafter Umgebung – sog. „Lombard-Sprache“ –  zunutze.

Referent: Prof. Dr. Oliver Niebuhr, Allgemeine Sprachwissenschaft, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Jeden Tag an Studierende denken

Studentische Selbstreflexion fördern

Eine der Voraussetzungen erfolgreicher Lehre ist die Förderung der Selbstreflexion der Studierenden. Ziel muss sein, ihnen nicht nur einen Einblick in die Standards des wissenschaftlichen Arbeitens allgemein bzw. des jeweiligen Fachs zu bieten, sondern sie zu einer richtigen Einschätzung des eigenen Könnens und zur Beobachtung ihres Lernfortschritts anzuregen. Der Workshop gibt einen kurzen Input zur Förderung der studentischen Selbstreflexion durch Feedback und möchte am Beispiel eines literaturwissenschaftlichen Seminars einige Maßnahmen diskutieren, die sich leicht in traditionelle Seminarkonzepte einfügen lassen und fachübergreifend anwendbar sind.

Referentinnen: Stephanie Kessens-Wittemann, Fakultät Management, Kultur, Technik, LearningCenter, Hochschule Osnabrück und Dr. Kristin Eichhorn, Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Förderung durch...


  • Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17068 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

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  • Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee