PerLe – Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen

Workshop-Session II (13.15–14.45 Uhr)

Digitale Kompetenzen für die Lehre nutzbar machen

Studierende bringen bereits zahlreiche Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien an die Universität mit. Damit sie dieses Wissen für ihr Studium nutzen können, bedarf es der gezielten Förderung und Anleitung durch die Lehrenden.

Im Workshop werden eingängige Studien und Ergebnisse aus Forschungsprojekten über digitale Kompetenz thematisiert. Die Teilnehmenden diskutieren eigene Erfahrungen und gehen der Frage nach, welche mediendidaktischen Kompetenzen zur Unterstützung ihrer Studierenden in der Lehre hilfreich sein können.

Referentin: Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs, Technische Universität Kaiserslautern

Kompetenzen und Anforderungen der "Generation Z"

Die ersten Vertreterinnen und Vertreter der „Generation Z“ studieren bereits an Hochschulen und Universitäten oder sind im Arbeitsleben angekommen. Die vielfältigen neuen Erfahrungen, mit denen sie an der Hochschule konfrontiert sind, erfordern von ihnen Orientierungsstrategien, die jedoch nicht immer zur Verfügung stehen.
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden Einblicke in Studienergebnisse über die Denk-und Arbeitsweisen der „Generation Z“.  Sie erfahren, welche Herausforderungen diese an die Lehrpraxis stellt und wie diesen begegnet werden kann.

Referentin: Sarah Heiden, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Lernen mit gesellschaftlichen Akteuren

Der Workshop stellt das Konzept des Service Learning (Lernen mit gesellschaftlichen Akteuren) als einen möglichen Ansatz in der Lehre dar, der die häufig diskutierte Verzahnung von Theorie und Praxis auch in Bezug auf sozialrelevante Fragestellungen ermöglicht. Das vorgestellte Lehrformat trägt zur fachlich-methodischen Kompetenzentwicklung und auch zur Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden bei.

Nach einer kurzen Einführung in Service Learning arbeiten die Teilnehmenden kooperativ an einer ersten didaktischen Konzeptentwicklung für die eigene Lehre. Schließlich wird im Hinblick auf die Evaluation solcher Veranstaltungsformate den Fragen nachgegangen, welche Wirkung das Lernen mit gesellschaftlichen Akteuren entfalten kann, an welcher Stelle jedoch auch Grenzen liegen.

Referent: Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Schreibkompetenzen für individuelle Orientierungsprozesse nutzen

Wissenschaftliches Schreiben fordert von Studierenden, in Fachtexten eine eigene Position zu entwickeln. Die Studierenden durchlaufen einen Erkenntnisprozess, dessen Reflexion für das selbstgesteuerte Lernen gewinnbringend sein kann. Dieses Wissen lässt sich auch auf andere Herausforderungen im Studium und in Entscheidungsprozessen wie in der Berufsorientierung übertragen. In diesem Workshop werden praktische Ansätze und Methoden aus der Schreibdidaktik und der Berufsorientierung kombiniert, die in verschiedenen Lehrsituationen eingesetzt werden können, um Studierende in ihren Lern- und Entwicklungsprozessen zielgerichtet zu begleiten.

Referentin: Dörte Husmann, Zentrum für Lehren und Lernen (ZLL)/Career Service, Universität Bielefeld

Umgang mit Heterogenität in der Lehre

Ein vorausschauender Umgang mit Heterogenität in der Lehre ermöglicht es, die individuellen Bedarfe der Studierenden zu berücksichtigen und die Chancen, die Diversität bietet, zu nutzen.

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden eine Sichtweise auf Heterogenität und damit auch auf Studierende kennen, die ihnen hilft, mehr Studierende zu einem Lernerfolg zu führen – ohne größeren Mehraufwand. Diskutiert und reflektiert wird, wie der Umgang mit Heterogenität in der eigenen Lehre aussehen kann.

Referentin: Dr. Ina Mittelstädt, Universität Koblenz-Landau

Förderung durch...


  • Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17068 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

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  • Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee