PerLe – Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen

Workshop-Session I (10.45–12.15 Uhr)

Chancen studentisch angeleiteter Lehre

Studentische Lehrformate bieten Studierenden eine hervorragende Möglichkeit, ihre didaktischen, fachlichen und personalen Kompetenzen beträchtlich zu entwickeln. Für Lehrende bedeuten sie einen Mehrwert zur Ergänzung eigener Lehrformate wie Vorlesung und Seminar , für Lernende zusätzliche Unterstützung und Austausch auf Augenhöhe und in kleinen Gruppen. Die bekannteste Form der studentisch angeleiteten Lehre ist das Tutorium; aber auch andere Formate haben sich als hilfreich erwiesen und sollen in diesem Workshop in den Blick genommen werden. Es wird erläutert, wie die Einbindung von Studierenden als Unterrichtende gelingen kann und welche Rolle die drittmittelfinanzierten Tutorienprogramme der Hochschulen hierbei übernehmen. Beteiligte aus allen Bereichen (Lehrende, Tutorinnen und Tutoren, PerLe-Mitarbeitende) besprechen ihre Erfahrungen und diskutieren konkrete Umsetzungsideen in der Lehre im Format Fishbowl.

Referent: Marko Heyner, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Netzwerk Tutorienarbeit

Die eigene Lehre systematisch reflektieren

Das Konzept des Scholarship of Teaching and Learning (SoTL) bezeichnet die systematische Erforschung und Reflexion der eigenen Lehre mit dem Ziel, diese wissenschaftlich zu hinterfragen, ihre Ausrichtung zu überdenken und in die Diskussion darüber mit Kolleginnen und Kollegen zu treten. In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in das Thema SoTL und dessen mögliche Wirkungsweise für die Gestaltung der eigenen Lehre. Best-Practice-Beispiele der Hochschule Osnabrück aus verschiedenen Disziplinen verdeutlichen den Mehrwert des Ansatzes für die Entwicklung von Lehrkonzepten. Die Teilnehmenden diskutieren den Transfer in das eigene Fach und identifizieren Themenschwerpunkte und mögliche Fragen an die eigene Lehrveranstaltung.

Referent: Frank Mayer, LearningCenter, Hochschule Osnabrück

Kollaboratives Arbeiten organisieren

Kollaboratives Arbeiten bietet Studierenden die Möglichkeit, sich aktiv in Lernprozesse einzubringen und gemeinsam mit anderen Problemlösungen sowie Erkenntnisse zu generieren und zu entwickeln. Herkömmliche Formen der Gruppenarbeit wie Präsentationen oder offene Diskussionen entsprechen jedoch nicht immer den Rahmenbedingungen und Zielen einer Lehrveranstaltung. Das Konzept der Liberating Structures stellt einen alternativen Ansatz dar, welcher Gruppenarbeit und selbstorganisierte Lernprozesse auf eine kreative und innovative Weise fördert.

In diesem Workshop wird eine Einführung in das Konzept der Liberating Structures gegeben. Anschließend wird eine Auswahl an Strukturen vorgestellt und gemeinsam ausprobiert.

Referentin: Isabelle Ayere, quamé, Hamburg

Unterstützungsstrategien für die Studieneingangsphase

In diesem Workshop werden den Teilnehmenden unterschiedliche Faktoren für den Studienerfolg vorgestellt, die in der Studieneingangsphase verortet werden können, wie etwa unterschiedliche Erwartungen an das Studium oder die persönliche Motivation der Studienanfängerinnen und -anfänger.

Zunächst wird eine kurze Bestandsaufnahme der Maßnahmen durchgeführt, die an der CAU bereits zur Unterstützung des Studienstarts erprobt sind. Anschließend setzen sich die Teilnehmenden mit den Fragen auseinander, wie Lehrende ihre Studierenden lernförderlich begleiten und dazu beitragen können, die Identifikation mit dem Fachstudium sowie die eigene Motivation zu erhöhen.

Referentin: Olivia Key, CHE Consult GmbH, Berlin

Webinare durchführen und betreuen – Anregungen zur virtuellen Lehre

Die Teilnehmenden dieses Workshops erhalten mediendidaktische und erste praktische Anregungen für die Durchführung einer eigenen Online-Veranstaltung. Sie nehmen den Funktionsumfang der virtuellen Lernumgebung von Adobe Connect in den Blick und erfahren, wofür sie die verschiedenen Werkzeuge in einer Online-Vorlesung, einem Webinar oder zur Online-Betreuung ihrer Studierenden nutzen können.

Der Workshop wird als Webinar durchgeführt. Die Teilnehmenden kommunizieren virtuell mit der Workshop-Leiterin. Vor Ort wird bei technischen Schwierigkeiten geholfen.

Referentin: Jana Riedel, Technische Universität Dresden

Förderung durch...


  • Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17068 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

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  • Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee