PerLe – Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen

Workshops

Partizipative Gestaltung von Lehr-Lern-Szenarien als Schlüssel für Motivation und Engagement (OER und OEP)

Referent: Dr. Daniel Otto, Universität Duisburg-Essen

Studierende erstellen im Laufe ihres Studiums oft Produkte (Texte, Videos etc.), in die sie frei verfügbare Bildungsmaterialien, sogenannte Open Educational Resources (OER), integrieren und ihre eigenen Produkte wiederum als freies Bildungsmaterial anderen zur Verfügung stellen können. Bei dem Konzept der Open Educational Practices (OEP) wird das Thema Offenheit auch auf die Lehrveranstaltung selbst bezogen: Studierende erhalten die Möglichkeit, an ihrer Gestaltung mitzuwirken und entwickeln somit eine eigene Motivation.
Im Workshop werden die Konzepte von OER und OEP vorgestellt und erste Umsetzungsstrategien für die eigene Lehre erarbeitet.


Projektbasierte Lehre begleiten und unterstützen

Referentin: Prof. Dr. Doris Weßels, Fachhochschule Kiel

Projektbasierte Lehre befördert die Eigeninitiative der Studierenden, kann aber in Hinblick auf Organisation und Betreuung Herausforderungen mit sich bringen. Für die Durchführung und Begleitung projektbasierter Lehre können daher Kenntnisse aus dem Projektmanagement nützlich sein, um die Lerngruppe zu aktivieren und sie zu motivieren, den offenen Rahmen des Formats anzunehmen.
Die Teilnehmenden erhalten einen kurzen Überblick über Grundlagen von Projektmanagement in der Lehre und reflektieren, wie sie den strukturellen Rahmen für Projektbasierte Lehre aktiv und motivierend gestalten. Sie lernen Werkzeuge und Prozesse kennen und erarbeiten Ideen für eine eigene projektbasierte Lehrveranstaltung.


Fachspezifische Lernhindernisse überwinden

Referentin: Prof. Dr. Ingrid Scharlau, Universität Paderborn

In Lehrveranstaltungen kommen Studierende an bestimmten Stellen fachspezifischer Lern- und Forschungsprozesse nicht weiter. Das kann daran liegen, dass die Handlungsabläufe im Lehr-Lern-Prozess oft beinahe automatisch geschehen. Diese implizite Expertise der Lehrenden wieder explizit zu machen, soll hier im Fokus stehen.
Der Workshop widmet sich der Frage, wie Lehrende durch einen Perspektivwechsel und die Reflexion ihres Lehr-Lern-Prozesses fachspezifische Herausforderungen der Studierenden identifizieren und das eigene Vorgehen an diesen Stellen so genau beschreiben, dass es für Studierende nachvollziehbar und zielführend wird.


Wissenslandkarten in der Lehre: Zusammenhänge strukturieren und kommunizieren

Referent: Prof. Dr. Andreas Mühling, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Komplexe Wissensgebiete erfordern von Studierenden eine umfassende Einarbeitung in das Themenfeld. Die Methode der Begriffs- und Konzeptkartierung kann Studierenden bei der Strukturierung helfen und Reflexion unterstützen. Die erarbeiteten Zusammenhänge eines Wissensgebiets können in sogenannten Wissenslandkarten (auch Concept Maps genannt) sichtbar gemacht werden, außerdem werden der Lernprozess und die Wissensentwicklung organisiert und reflektiert. In Gruppenarbeiten und im Plenum ermöglicht die Visualisierung, das gemeinsame Verständnis zu diskutieren. Lehrende erfassen den aktuellen Wissensstand der Studierenden und begleiten sie in der Weiterentwicklung.
Des Weiteren können Lehrende selbst mit der Methode komplexe Wissensgebiete strukturiert aufzeigen und explizieren. Im Workshop wird das Potenzial des Konzepts und seine Einsatzmöglichkeiten in der Lehre vorgestellt und eigene Wissenslandkarten (Concept Maps) erstellt und diskutiert.
 

 

Förderung durch...


  • Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17068 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

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  • Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee