PerLe – Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen

Workshop-Sessions

Beim diesjährigen Tag der Lehre werden in einer Vormittags- und Nachmittagssession vielfältige Workshops parallel angeboten, u.a. zur Seminar- und Vorlesungsgestaltung, zu Service Learning sowie zum Scholarship of Teaching and Learning (SoTL). In jeder Session können Sie einen Workshop à 90 Minuten besuchen.

Detaillierte Informationen zu den Workshopthemen sowie den Referentinnen und Referenten finden Sie unten stehend auf dieser Seite.

Hinweis: Bitte wählen Sie bei der Anmeldung zwei Workshops aus, die Sie besuchen möchten. Die Plätze sind begrenzt, die Vergabe erfolgt chronologisch nach Eingang der Anmeldung.

Anmeldung zu den Workshops

Workshop-Session I (10.30 – 12.00 Uhr)

Veränderungen in die Lehre bringen

Durch verschiedene Initiativen und Förderungen werden derzeit im Bereich der Lehre vielfältige Innovationen angeregt und umgesetzt. Die dadurch entstandenen Lehrkonzepte und -methoden bringen neue Impulse in die Lehre, die auch nach Ablauf eines Projekts/einer Förderung für die Lehre erhalten bleiben sollten. Wie Veränderungsprozesse nachhaltig aufgegriffen und ertragreich in die Lehre implementiert werden können, wird in diesem Workshop diskutiert. Es werden Chancen und Hindernisse skizziert sowie Umsetzungsmöglichkeiten ausgetauscht.

Referent: Prof. Philipp Pohlenz, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg


Erfolgsmuster von Service Learning in Hochschulen

Campus-Community-Partnerschaften kreativ und erfolgreich initiieren und gestalten

Erfolgsmuster von Service Learning an Hochschulen konnten durch ein dreijähriges Praxisprojekt identifiziert und evaluiert werden. Daraus entstanden ist ein Kartenset, das für die kreative Erarbeitung von innovativen Lehrformaten und Projekten zwischen Hochschulen und zivilgesellschaftlichen Partnern eingesetzt wird. Im Workshop lernen die Teilnehmenden den wissenschaftlichen Hintergrund des Ansatzes kennen. Sie erproben mittels des Kartensets, wie Erfolgsmuster praktisch für die Planung, Gestaltung und Evaluation von Service-Learning-Veranstaltungen genutzt werden können. Mit Hilfe verschiedener Methoden werden konkrete Fragestellungen und Herausforderungen der Teilnehmenden bearbeitet.

Referent: Prof. Wolfgang Stark, Universität Duisburg-Essen


Das Smartboard in der Hochschullehre - Eine praktische Vorstellung

Ein Smartboard vereint Beamer, Tafel und Flipchart und erlaubt das Abspeichern und Wiederverwenden von Tafelbildern. Zudem ermöglicht der Einsatz eines Smartboards neue Lehr-Lern-Szenarien. Studierende können z. B. durch mobile Endgeräte aktiv in das Lehrgeschehen eingebunden werden. Weitere didaktische Einsatzmöglichkeiten werden im Workshop praktisch vorgestellt.

Referent: Dr. Reiner Offick, Institut für Kommunikation und Entwicklung (IKE), Schwedeneck


Aktivierende Methoden für Großgruppen

Studierende in großen Lerngruppen lassen sich bisweilen nur schwer aus der Reserve locken. Bestimmte Methoden helfen dabei, ihre Motivation zu erhöhen, damit sie aktiver mitarbeiten und effizienter lernen. In diesem Workshop werden nützliche Techniken und Methoden vorgestellt, die sich speziell für die Arbeit mit großen Gruppen von Studierenden eignen, beispielsweise in Vorlesungen. Es wird gezeigt, wie sie sich je nach Inhalt, Zielsetzung und Rahmenbedingungen gewinnbringend in den Verlauf der Lehrveranstaltung einplanen lassen. Eine anschließende Diskussion hinsichtlich der Übertragbarkeit in die jeweilige Lehrsituation bietet den Teilnehmenden Anregungen für die eigene Praxis.

Referentin: N. N.


Forschungsnahe Lehr- und Lernziele

Publikationen zum forschungsnahen Lehren und Lernen führen eine Vielzahl von kompetenzbasierten Lernzielen an, die sich der kognitiven, affektiv-motivationalen oder sozialen Dimension zuordnen lassen. Geweckt werden hiermit hohe Erwartungen, mit denen sich Lehrende bei der Planung und Durchführung von forschungsnahen Lehr-/Lernformaten konfrontiert sehen. Um letztere nicht zu überfrachten, ist es essentiell, zwischen möglichen kompetenzbasierten Lernzielen zu priorisieren und die Lehrveranstaltung entsprechend dieser Schwerpunktsetzung auszurichten. Der Workshop konzentriert sich auf drei Schlüsselfragen: (1) Welche forschungsnahen Lernziele möchte ich verfolgen? (2) Wie kann ich die ausgewählten forschungsnahen Lernziele formulieren? (3) Welche Mittel und Bedingungen eignen sich zur Verwirklichung dieser Lernziele? Die Anregungen beziehen sich sowohl auf Veranstaltungen, die mit ausgewählten Elementen forschungsnahen Lernens angereichert werden sollen, als auch auf jene, welche den gesamten Forschungsprozess mit den Studierenden durchlaufen möchten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen ein Starter Kit mit für ihren (nächsten) forschungsnahen Lehreinsatz.

Referentinnen: Dr. Cornelia Frank und Evelyn Reinmuth, Humboldt reloaded, Universität Hohenheim

Workshop-Session II (12.30 – 14.00 Uhr)

Die eigene Lehre systematisch untersuchen – Einführung in Scholarship of Teaching and Learning

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden mit dem Scholarship of Teaching and Learning (SoTL) ein Konzept kennen, das bei der Beantwortung von lehrrelevanten Fragen, z. B. wie und wodurch die Studierenden lernen und wie sie sich motivieren lassen, herangezogen werden kann. Die Grundidee des SoTL wird anhand konkreter Anliegen und Fragestellungen diskutiert, Umsetzungsmöglichkeiten werden erarbeitet.

Referent: Prof. Robert Kordts-Freudinger, Universität Paderborn


Innovative Vorlesungen gestalten

Die traditionelle Vorlesung ist in den Köpfen vieler Menschen als Sinnbild der Universitätslehre verankert. Tatsächlich ist das Vorlesungsformat nach wie vor aktuell, weil es sich als effiziente Form der Informationsvermittlung etabliert hat. Dabei bietet es jedoch den Studierenden nicht immer die günstigsten Bedingungen für ihren individuellen Lernfortschritt. Im Rahmen der Akzentverschiebung vom Lehren zum Lernen verändert sich auch das Vorlesungsformat in zunehmendem Maß. In diesem Workshop werden Möglichkeiten vorgestellt, um die Massenveranstaltung Vorlesung innovativ zu gestalten, indem beispielsweise Selbststudienanteile ausgebaut und unterschiedliche Lehr- und Sozialformen kombiniert werden.

Referentin: N. N.


Komplexität begreifbar machen

Komplexes zu erfassen und über Abstraktes (interdisziplinär) zu sprechen, gelingt besser, wenn Modelle zur Veranschaulichung herangezogen werden. In diesem Playshop werden mit den Methoden und Materialien aus dem Lego® Serious Play®  Ansätze vorgestellt, mit denen sich Ideen, Theorien oder Produkte kreativ entwerfen und erfassen lassen. Studierende werden beim Einsatz in Lehrveranstaltungen aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden. Diese Methoden, die im Workshop ausprobiert werden, erleichtern das Nachvollziehen und Verstehen und regen zur Diskussion an. Möglichkeiten und Herausforderungen für die Anwendung in der Lehre werden besprochen.

Lego®, Serious Play®, the Minifigure and the Brick and Knob configurations are trademarks of the LEGO Group, which does not sponsor, authorize or endorse this website or event.

Referentin: Julia Dellnitz, Learnical, Hamburg


Meine Lehrpersönlichkeit – Mit dem eigenen Lehrstil Herausforderungen in der Lehre meistern

In der Diskussion über „gute Lehre“ wird den Lehrenden eine wichtige Rolle beim Gelingen von Lehr-/Lernprozessen zugeschrieben. Die Entwicklung eines klaren Lehr-/Lernkonzeptes und dessen eigenverantwortliche Umsetzung ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Wird innerhalb der Zielgruppe der Studierenden unterschiedlichen Lernstilen zunehmend Rechnung getragen, wird den Lehrenden selbst – erstaunlicherweise – eine vergleichbar differenzierte Aufmerksamkeit (noch) nicht zuteil. An dieser Stelle setzt der Workshop an, indem er die individuelle Ausprägung von Lehrpersönlichkeiten und den sich daraus entfaltenden individuellen Lehrstil in den Blick nimmt. Grundlage hierfür bilden zwei Überzeugungen: (1) Es gibt unterschiedliche, gleichwertige Ausprägungen von Lehrpersönlichkeiten und Lehrstilen. (2) Je klarer sich Lehrende über ihr Rollenverständnis und ihre Haltungen sind, desto einfacher lassen sich Herausforderungen in der Lehre auf eine subjektiv stimmige Weise meistern. Ziel des Workshops ist es, mit Hilfe von Leitfragen und Übungen ein individuelles Repertoire zusammenzustellen.

Referentin: Dr. Cornelia Frank, Humboldt reloaded, Universität Hohenheim

Förderung durch...


  • Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL17068 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

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  • Zwei Studenten und eine Tasse Kaffee